Ankündigungen

Bild: Mozart und Salieri © Salzburger MarionettentheaterVideo jetzt online: Zwei Rivalen im Operngewand

Visit the Archive! Schätze des digitalen Theater-Archivs S.C. CORE® – THEATER | OPER | FESTIVAL

Bild: CORE – THEATER | OPER | FESTIVAL © Sabine Coelsch-Foisner/ S.C. CORE®
Bild: CORE – THEATER | OPER | FESTIVAL © Sabine Coelsch-Foisner/ S.C. CORE®

20. Juni 2024, 16.00 Uhr
SR 4.201, Unipark
Erzabt-Klotz-Straße 1

Sabine Coelsch-Foisner im Gespräch mit der Bühnen- und Kostümbildnerin Sibylle Gädeke

Im Anschluss laden wir zu einem Glas Prosecco

Seit 2012 entwickelt, eröffnet das S.C. CORE® Theater-Archiv einmalige Einblicke in theatrale Produktionen. Als multimediale zweisprachige Datenbank mit Materialien von Künstler_innen aus über 100 Produktionen von mehr als 30 Kultureinrichtungen ist CORE eine innovative Online-Ressource mit bereits mehr als 10.000 Einträgen, die mit einer intuitiven Suchfunktion nach umfangreichen Kategorien durchsucht werden können. CORE wurde in mehrjähriger Produktionsforschung und praxisbasierten Third Mission Projekten in Kooperation mit vielen kulturellen Einrichtungen entwickelt, wobei der Salzburg-Bezug einen Angelpunkt bildet. Archivierte Materialien sind u.a. Regiebücher, Künstler_innen-Statements und Interviews, Bühnen- und Kostümentwürfe, technische Skizzen, Partituren und choreografische Notationen, Details zu Produktionen, sowie Produktionsfotos, Trailer und Probenmitschnitte. Als einzigartige Sammlung wissenschaftlich kuratierter Digitalisate eröffnet CORE bahnbrechende Wege für interdisziplinäre Forschung und kulturelle Bildung und bietet für die kulturinteressierte Öffentlichkeit wertvolle Materialien zu Theater- Opern- und Festspielproduktionen.
Die Präsentation des Archivs gibt Anlass, sich der Kostüm- und Bühnenbildnerin sowie bildenden Künstlerin Sibylle Gädeke zu widmen, die ihre Arbeiten zu mehreren Produktionen in CORE digital präsentiert. Gädekes Ansatz ist immer dialogisch gedacht: Ausstattungen für die Bühne entstehen und entwickeln sich auch aus dem Dialog mit Regie, Schauspieler_innen, Technik und Werkstätten und haben immer die Vermittlung einer Geschichte an das Publikum zum Ziel. Für CORE hat Gädeke das Thumbnail für ‚Kulturelle Infrastrukturen‘ gezeichnet.

Anthropozän – Science-Oper oder typisch Oper? anlässlich der österreichischen Erstaufführung von Anthropocene | Anthropozän

Bild: Anthropozän © Salzburger Landestheater/Anna-Maria Löffelberger
Bild: Anthropozän © Salzburger Landestheater/Anna-Maria Löffelberger

In Kooperation mit dem Salzburger Landestheater

27. Mai 2024, 18.00 Uhr
HS E.003, Unipark
Erzabt-Klotz-Straße 1

Vorstellungen: 26.5. / 29.5. / 7.6. / 11.6. / 15.6.

Sabine Coelsch-Foisner im Gespräch mit dem musikalischen Leiter Leslie Suganandarajah, der Sopranistin Anita Giovanna Rosati und dem Geowissenschaftler Andreas Lang (Fachbereich Umwelt und Biodiversität, Universität Salzburg)

Unverkennbar den Klassikern der britischen Literatur verpflichtet, begibt sich Louise Welsh auch in ihrer Oper Anthropocene (UA 2019 am Theatre Royal in Glasgow) der vierten Zusammenarbeit mit dem schottischen Komponisten Stuart MacRae, auf die Spuren großer Vorbilder: Mary Shelleys Frankenstein und Shakespeares Tragikomödie Der Sturm. Wie Shelley, verwebt auch Welsh Science-Fiction und Gothic mit spekulativen Fragen nach menschlicher Existenz, dem Phänomen Leben und der Überwindung des Todes und verhandelt die großen Themen des 21. Jahrhunderts auf der Bühne ganz plausibler zwischenmenschlicher Gefühle. Anthropocene ist der Name eines Forschungsschiffs, das im arktischen Eis feststeckt und dessen Besatzung sich durch die zufällige Entdeckung einer Frau („Ice“), die in einem Eisblock eingeschlossen ist, dem Geheimnis des (Über-)Lebens im Post-Anthropozän annähert. Während die Forschung Methoden entwickelt, um aus geologischen Einwirkungen Aussagen über die Folgen des Klimawandels machen zu können, verweist die Oper auf den Mythos des Blutopfers, das die Welt vor der Eiszeit errettet.

Bühne und Botanik – Wie kommt die fleischfressende Pflanze zu ihrem Fleisch?
anlässlich der Produktion Der kleine Horrorladen (Little Shop of Horrors)

Bild: Der kleine Horrorladen (Little Shop of Horrors) © Chris Rogl/Schauspielhaus Salzburg
Bild: Der kleine Horrorladen (Little Shop of Horrors) © Chris Rogl/Schauspielhaus Salzburg

In Kooperation mit dem Schauspielhaus Salzburg

13. Mai 2024, 17.00 Uhr
Säulenfoyer, Schauspielhaus
Erzabt-Klotz-Straße 22

Sabine Coelsch-Foisner im Gespräch mit der Regisseurin Susi Weber und dem Pflanzenökologen und Leiter des Botanischen Gartens der Universität Salzburg Stefan Dötterl (Fachbereich Umwelt und Biodiversität, Universität Salzburg)

Vorstellungen: 17.5. / 23.5. / 25.5. / 28.5. / 29.5. / 31.5. / 1.6. / 3.6. / 5.6. / 7.6. / 9.6. / 11.6. / 13.6. / 15.6. / 17.6. / 19.6. / 20.6. / 21.6. / 23.6.

Freude am Makabren und schwarzer Humor zeichnen das Musical Der kleine Horrorladen (englischer Originaltitel Little Shop of Horrors, UA 6.5.1982 in New York) des Komponisten Alan Menken und des Librettisten Howard Ashman aus. Der kleine Horrorladen handelt vom Blumenhändler Seymour, der eine mysteriöse Pflanze findet, die er Audrey II, nach seiner Kollegin, in die er verliebt ist, nennt. Nach unzähligen gescheiterten Versuchen, die Pflanze zum Wachsen zu bringen, stellt sich heraus, dass sich ‚Audrey II‘ von Blut ernährt und immer bluthungriger wird, je mehr sie wächst. Das Musical basiert auf dem Film The Little Shop of Horrors (1960) von Regisseur Roger Corman und hat mit seinen bekannten Rock’n’Roll und Motown Musical Songs Kult-Status erreicht. Wir widmen uns Menkens Horror-Hit in der Inszenierung von Susi Weber aus einer bodenständigen Perspektive, indem wir der Frage nachgehen, wie die fleischfressende Pflanze zu ihrem Fleisch kommt bzw. ein pflanzlicher Blutsauger zu seinem Blut, und wie sich der Mensch zur Pflanze verhält. Wie sehr sich Bühne und Botanik hier ergänzen, einander widersprechen oder beflügeln wird sich zeigen. In jedem Fall aber blüht die Kunst von der Verfremdung der Wirklichkeit und der Annäherung an sie, vor allem wenn sie fantastische oder schaurige Blüten treibt und ihr der botanische Garten das perfekte Vorbild für eine gelungene Mörderkomödie liefert.

Atelier Gespräch: Jakob Dunkls wunderbare Welt der querkraft

Bild: Rainbow in Schweden © querkraft
Bild: Rainbow in Schweden © querkraft

In Kooperation mit der Kammer der Ziviltechniker:innen | Architekt:innen und Ingenieur:innen

15. April 2024, 19.00 Uhr
Geschäftslokal der Ziviltechnikerkammer
Bayerhamerstraße 14

Univ.-Prof. Dr. Sabine Coelsch-Foisner im Gespräch mit dem Architekten Dipl.-Ing. Jakob Dunkl

Wie sitzt es sich auf 1,7 mm dünnem Blech, welches 15 m überspannt? Und wie kam querkrafts „Rainbow“ nach Schweden? Solches und mehr wird der Architekt Jakob Dunkl beim Atelier Gespräch gern erzählen. Und es geht um konkrete Architektur: Weshalb wurde das 8.000 m2 große Privatmuseum für die bedeutende Kunstsammlung Herbert Liaunigs zu ca. 95 % ins Erdreich eingegraben? Wie kam es dazu, dass das Museum bereits vier Jahre nach seiner Fertigstellung unter Denkmalschutz gestellt wurde? Warum ist der Entwurf für den österreichischen Expo-Pavillon in Dubai ein sehr nachhaltiges Konzept? Und ganz aktuell: Mit 160 Bäumen auf dem Dach und an den Fassaden schaffte es der weltweit erste autofreie IKEA auf die Shortlist des wichtigsten europäischen Architekturpreises, des Mies van der Rohe Award der EU. Dieses Möbelhaus ist die Geschichte eines Paradigmenwechsels: Die österreichische Landesorganisation hatte den Weltkonzern zum Umdenken getrieben. Der IKEA am Wiener Westbahnhof unterscheidet sich in vielem von seinen blauen Brüdern an den Rändern unserer Städte.
Und es geht Jakob Dunkl auch um Verkehrspolitik, ist doch das Errichten von Gebäuden und das Bauen von Städten untrennbar mit Konsequenzen für die Mobilität der Menschen verbunden. Er fordert, Tempo 20 km/h in der Stadt einzuführen, und träumt von einer komplett autofreien Stadt.

Atelier Gespräch: Thinking Bodies – Body-Thoughts | Denkende Körper – Körpergedanken
anlässlich der Dornröschen Produktion

Bild: Dornröschen © Salzburger Landestheater/Anna-Maria Löffelberger
Bild: Dornröschen © Salzburger Landestheater/Anna-Maria Löffelberger

In Kooperation mit dem Salzburger Landestheater

18. März 2024, 17.00 Uhr
Europasaal, Edmundsburg
Mönchsberg 2

Univ.-Prof. Dr. Sabine Coelsch-Foisner im Gespräch mit Ariane Rindle (Ballett Company Management), Reginaldo Oliveira (Ballettdirektor und Choreograf), Flavio Salamanka (Kammertänzer) und dem Neurowissenschaftler Univ.-Prof. Dr. Tobias Heed (Fachbereich Psychologie, Universität Salzburg)

Vorstellungen: 9.3. / 12.3. / 13.3. / 15.3. / 19.3. / 20.3. / 22.3. / 24.3. / 4.4. / 13.4. / 30.4. / 9.6. / 16.6.

Tchaikovsky’s ballet Sleeping Beauty, which premiered in 1890 at the Mariinsky-Theatre in Saint Petersburg (libretto by Ivan Vsevolozhsky) is based on Charles Perrault’s fairytale La Belle au bois dormant (1697). From a cultural studies perspective the story and its transmedial adaptations have a lot to offer in terms of symbols and archetypes – wishful dreaming, fated love and magic – whilst also prompting questions of sexual rivalry, otherness, bondage, and hate. Considering scenes like the brambles and briars parting of their own accord to let the prince enter the spellbound castle, the destined lovers immediately recognising each other, their lack of eloquence and his trembling wonder at her ‚almost unearthly radiance‘, Sleeping Beauty invites a critical focus on dance and body movements from a neurocognitive perspective. For the traditional view of the brain as linear – we perceive input, think about it, and then derive actions – is radically challenged by current research. We are often surprisingly wrong in how we perceive ourselves, both our body and our self, Tobias Heed argues. Thinking is influenced by our bodies, and some theories even claim that ‚moving is thinking‘. In this view, the brain attempts to make sense of the world through intentional interaction with the world, which is structured by its bodily experience and the hypotheses built through past experience. How do these ideas relate to dance, and how do dancers approach an alternative world like that of Sleeping Beauty and embody otherworldly identities? What can we learn from dancers?

Atelier Gespräch: Ein Wutschrei gegen den Krieg

anlässlich der Uraufführung von Hossam Mahmouds Oper Stabat Mater Furiosa

Bild: © Aspekte Salzburg
Bild: © Aspekte Salzburg

In Kooperation mit dem aspekteFestival 2024

 

7. März 2024, 18.00 Uhr

Bösendorfer Saal, Universität Mozarteum

Mirabellplatz 1

 

 

Univ.-Prof. Dr. Sabine Coelsch-Foisner im Gespräch mit der Sopranistin Juliet Fraser, der Regisseurin Rosamund Gilmore, dem Komponisten Hossam Mahmoud und dem künstlerischen Leiter des aspekteFestivals Ludwig Nussbichler

 

aspekteFestival 2024: 6.10. März 2024

 

„… mon émotion est noire et lourde“ | „… schwarz und schwer ist mein Gefühl“, sagt die weibliche Stimme in Jean-Pierre Siméons Theatermonolog Stabat Mater Furiosa, die Grausamkeit des Kriegs anprangernd, den Tod und das offene Fleisch vor Augen, das sinnliche Leben erinnernd und im unerbittlichen Protest zugleich die Hoffnung auf „die Hartnäckigkeit des Kirschbaums“ weckend. Als Schrei gegen das Inferno des Kriegs während eines Aufenthalts im Libanon entstanden, wurde Siméons Wutgedicht 1999 im Théâtre Molière | Maison de la Poésie in Paris szenisch realisiert. Ausgehend von Siméons dramatischer Solostimme verdreifacht die szenische Uraufführung von Hossam Mahmouds Komposition den Wutschrei der Mater Furiosa und fächert ihren Mut zum Zorn in eine chorische Verurteilung von Krieg und Gewalt über alle Kulturen hinweg und einen für alle Zeit gültigen Appell an die Menschlichkeit auf.

Als Einstimmung in dieses hochbrisante Musiktheater-Auftragswerk der aspekte 2024, das in Kooperation mit der Universität Mozarteum realisiert wird, widmet sich das Atelier Gespräch dem dramatischen Gestus der Stimme an der Grenze des Unaussprechlichen, ihrem lyrischen Potenzial und der Vieldeutigkeit des Festival-Themas stimmen

Semesterprogramm 2024

NEUERSCHEINUNG: KREATIVITÄT: SCHÖPFERISCHER WILLE UND (ÜBER-)LEBENSSTRATEGIE, Hg. Sabine Coelsch-Foisner

Die erfolgreiche ARGE Kulturelle Dynamiken | Cultural Dynamics der ÖFG unter Leitung von Sabine Coelsch-Foisner feiert mit Band 41 in der Reihe Wissenschaft und Kunst ihren Abschluss. Mit über 100 renommierten Wissenschaftler*innen und Künstler*innen aus 16 Nationen und über 70 Dissertant*innen, die ihre Ideen und Erkenntnisse in diese interdisziplinäre Denkwerkstatt eingebracht haben, blickt die ARGE auf ein produktives Jahrzehnt (2012-2023) und widmet sich nun der Schlüsselfrage nach Kreativität als Kunstprinzip, kulturellem Phänomen und genuinem Prinzip der Existenz. 

Mit Beiträgen von: Sabine Coelsch-Foisner, Jürgen Mittelstraß, Sabine Schindler, Thomas Reiter, Franz X. Heinz, Mariacarla Gadebusch Bondio, Hans Förstl, Elisabeth Gutjahr, Almut Köster, Gerhard Speckbacher, Franziska Strohmayr, Nico Weiss, Guido Kucsko, Wolfgang Welsch, Alexander Polzin zielt der Band auf prekäre Gegenwartsthemen zwischen Welterschaffung und Welterhaltung, Individuum und Gemeinschaft.


Mehr:
 
Als Begriff für beobachtete Phänomene in Kultur und Natur – für das Sprunghafte, Dynamische, Unvorhersehbare – scheint sich Kreativität der Prognose und der Logik zu entziehen. Angesichts dieser radikalen Offenheit zielen die Erklärungsansätze auf prekäre Gegenwartsthemen zwischen Welterschaffung und Welterhaltung, Individuum und Gemeinschaft: das Verhältnis von biologischer Evolution und menschlicher Kreativität im Kampf gegen Viren, die Bedeutung von Alertheit und Ästhetik bei Evidenzmangel am Beispiel von Long-COVID, Überraschungen in der Erforschung des Universums, das Verhältnis von Schöpfungsmythen und Kunst, die Bedeutung immaterialrechtlicher Schutzsysteme, und das Risiko des Scheiterns am Beispiel der übersteigerten Ambition eines vergessenen Kantkritikers. In diesem Spannungsfeld zwischen radikalem Konstruktivismus und radikalem Prädeterminismus fordern künstlerische Selbstreflexion und die Synergien von Wissenschaft und Kunst erhöhte Aufmerksamkeit – was nicht zuletzt die Vielfalt an Disziplinen sowie wissenschaftlichen und künstlerischen Formaten, wie Daumenkino, Cartoon, Kurzprosa, Gespräch und virtuelles interview, in acht Buchpublikationen belegt.

Production Archives: A new open-access special collection from the Open Library of Humanities!

We are proud to announce the launch of Production Archives, an exciting, cutting-edge special collection published by a world-leading open-access publisher, the Open Library of Humanities. Production Archives breaks new ground through its innovative transdisciplinary approach to cultural productions and their archives.

Through first-rate scholarship by leading cultural critics, practitioners and archivists, the collection refocuses the critical lens to consider not only the audience-facing ‘auteurs’ and ‘on-stage’ end-products of cultural practice, but also the material processes, collaborative labours and economic contexts of culture’s production and archiving.
To further sharpen the debates that the collection initiates between Cultural Production Studies and Archive Studies, Production Archives provides 3 separate but theoretically interrelated forums:

The distinct focus of each forum empowers contributors to explore the archived knowledges, testimonies and material objects of cultural production across fields, media, genres, receptions, historical contexts and sites of intercultural encounter and exchange.

  1. Puppets for Action draws new scholarly attention to the mechanics, materials, histories and contexts of puppet or marionette productions and their archives across high/middle/lowbrow genres and formats. By taking a fresh approach to this critically neglected but culturally rich and historically significant performance art, this forum will demonstrate the vitality of puppetry to pressing 21st-century theoretical, philosophical and political debates. Read the full call for papers here.
  2. Production Contexts sifts through the variously archived and exhibited material traces of creative labour to trace new histories and create new knowledges about the formations and transformations of cultural practices and industries beyond the page, stage, or screen. By extending its purview to material production, manual labour, waste disposal and other market activities that are contingent upon a given cultural production (although rarely conceptualised as part of that event itself), this forum will reframe and re-energise critical approaches to the significance of the economic, technological, socio-political, institutional and organizational contexts of cultural production. Read the full call for papers here.
  3. Archival Practices interrogates the institutions and practices of curation and conservation in archives, museums, exhibitions, performances and the digital humanities to demonstrate how the detritus of cultural production reaches into multiple, interconnected areas of life and society in ways that carry profound ethical, ecological, economic, technological and political implications for the 21st century. Read the full call for papers here.

This Open Library of Humanities special collection is edited by Prof. Sabine Coelsch-Foisner (editor-in-chief), Prof. Vicky Angelaki, Dr. Paul Fagan, and Prof. Roger Luckhurst. Submissions should be made online here. In the collection’s spirit of open-access collaboration, we look forward to reading your submissions and to sharing the published articles with you.

 

Semesterprogramm

Atelier Gespräche im Sommersemester 2024

 

Bild: © Aspekte Salzburg

Ein Wutschrei gegen den Krieg
anlässlich der Uraufführung von Hossam Mahmouds Oper Stabat Mater Furiosa

7.3.2024, 18.00 Uhr
Bösendorfer Saal, Universität Mozarteum
Mirabellplatz 1

 

 

Thinking Bodies – Body-Thoughts | Denkende Körper – Körpergedanken
anlässlich der Dornröschen Produktion
18.3.2024, 17.00 Uhr
Europasaal, Edmundsburg
Mönchsberg 2

 

 

Jakob Dunkls wunderbare Welt der querkraft
15.4.2024, 19.00 Uhr
HS 101, Universität Salzburg
Universitätsplatz 1

 

 

Bühne und Botanik – Wie kommt die fleischfressende Pflanze zu ihrem Fleisch?
anlässlich der Produktion Der kleine Horrorladen (Little Shop of Horrors)
13.5.2024, 17.00 Uhr
Säulenfoyer, Schauspielhaus Salzburg
Erzabt-Klotz-Straße 22

 

 

Anthropozän – Science-Oper oder typisch Oper?
anlässlich der österreichischen Erstaufführung von Anthropocene | Anthropozän
27.5.2024, 18.00 Uhr
HS E.003, Unipark
Erzabt-Klotz-Straße 1

 

 

Visit the Archive! Schätze des digitalen Theater-Archivs S.C. CORE® – THEATER | OPER | FESTIVAL
20.6.2024, 16.00 Uhr
SR 4.201, Unipark
Erzabt-Klotz-Straße 1

ABOUT

ATELIER GESPRÄCHE

Die Atelier Gespräche sind eine öffentliche transdisziplinäre Vorlesungsreihe der Universität Salzburg in Kooperation mit Salzburger und internationalen Kultureinrichtungen. Sie wurden 2010 gegründet und haben mit über 150 Veranstaltungen und  650 Mitwirkenden aus Kunst und Kultur, Medien, Wissenschaft und dem gesellschaftlichen Leben Einmaligkeitsstellung an der Universität Salzburg und im Salzburger Kulturleben.

 

Regelmäßig werden in unterschiedlichen Vermittlungsformaten sechsmal pro Semester aktuelle Theater- und Opern-Produktionen, Festivals, Ausstellungen, Musik- und Kultur-Events im Spannungsfeld von Forschung und praktischer Kulturarbeit beleuchtet. Dies geschieht auf hohem fachlichen Niveau und zugleich auf unterhaltsame Art. Die Atelier Gespräche sind in den Programmen vieler Kultureinrichtungen verankert und bilden die Basis für eine interaktiv vernetzte Wissensproduktion und Wissensdokumentation. Als Bestandteil des Lehrangebots TATORT Kultur ermöglichen sie Studierenden aller Fakultäten sowie Auslandsstudierenden Kulturvermittlung durch Kulturschaffende und KünstlerInnen von Weltrang.

S.C.Atelier Gespräch ®